Disposition und Dispatch von Fahrzeugüberführungen. Wer fährt, womit, wann.

LOGICAR disponiert Fahrzeugüberführungen aus der eigenen Disposition in Pinneberg in der Metropolregion Hamburg. Zur Disposition gehören die Zuordnung von Verfahren und Fahrer — eigene Achse oder Transport —, die Klärung von Kennzeichen, Papieren und Versicherungsnachweis vor der Abholung sowie die Nennung von Zeitfenster und voraussichtlicher Ankunft bei der Zuteilung.

Ab der Abholung läuft derselbe Auftrag als Live-Status weiter: Standort, Statuswechsel und ETA sind abrufbar, ohne dass jemand telefonisch nachfassen muss. Die Dokumentation entsteht im selben Vorgang — Foto-Schadensprotokoll bei Übernahme und Zustellung, E-Signatur, digitaler Frachtbrief.

Was das konkret heisst

Was in der Disposition tatsächlich entschieden wird.

Zwischen der Auftragsannahme und dem Moment, in dem ein Fahrer vor dem Fahrzeug steht, liegen vier Entscheidungen. Sie fallen alle vor der Abholung — und sie entscheiden darüber, ob der Termin hält.

01

Verfahren und Fahrer zuordnen

Die erste Entscheidung ist die grundsätzliche: eigene Achse oder Transport. Sie hängt am Zustand des Fahrzeugs, an der Zulassung, an der Strecke und bei Elektrofahrzeugen an der verfügbaren Reichweite. Erst danach steht fest, welcher Fahrer oder welcher Carrier den Auftrag übernimmt.

  • Zuordnung von Verfahren und Fahrer: eigene Achse oder Transport
  • Eigene geprüfte Fahrer, ergänzt um einen Subunternehmer-Pool
  • Subunternehmer mit eigenem SLA — nicht nur mit Verträgen
  • KI-Matching bei der Zuordnung von Auftrag und Carrier im Transport auf fremder Achse

02

Papiere vor der Abholung klären

Kennzeichen, Papiere und Versicherungsnachweis werden vorab geklärt — nicht am Abholort. Das ist der Punkt, an dem Überführungen in der Praxis am häufigsten scheitern: Der Fahrer steht vor einem Fahrzeug, das er mangels Kennzeichen oder Nachweis nicht bewegen darf.

  • Kennzeichen, Papiere und Versicherungsnachweis vorab geklärt
  • Bei nicht zugelassenen Fahrzeugen die Wahl des passenden Kennzeichens
  • Klärung, wer vor Ort übergeben und das Protokoll zeichnen darf

03

Zeitfenster, ETA und Bündelung

Mit der Zuteilung werden das Zeitfenster für die Abholung und die voraussichtliche Ankunft genannt. Wo es die Richtung hergibt, werden Fahrten gebündelt: Aus Norddeutschland laufen die Korridore A7, A1, A20 und A23, in den Süden die Achsen Richtung Alpenraum. Am zugesagten Festpreis ändert die Bündelung nichts.

  • Zeitfenster und ETA werden bei der Zuteilung genannt
  • Bündelung auf den Korridoren A7, A1, A20 und A23
  • Abholung in der Regel binnen 48 Stunden

04

Auftragsanlage und Rückmeldung

Aufträge kommen einzeln über das Formular, über das Auftragsportal oder über die API direkt aus einem Dealer-Management- oder Flottensystem. Ab der Abholung läuft die Rückmeldung denselben Weg zurück: Statuswechsel, Ankunftsfenster und Protokolle liegen am Auftrag, nicht in einem Postfach.

  • API und Auftragsportal für die Auftragsanlage
  • Echtzeit-Status pro Fahrzeug, auch per Link ohne Anmeldung
  • Ankunftsfenster mit Ampel-Prognose je Fahrzeug
  • Übergabeprotokolle und Schadensfotos direkt am Auftrag

Den gesamten Ablauf vom Angebot bis zur Zustellung beschreibt die Seite Ablauf einer KFZ-Überführung; die Leistungsbausteine im Einzelnen stehen unter Leistungen.

Echtzeit

Was an einer Echtzeit-Disposition Echtzeit ist.

Gemeint ist der Ort der Information, nicht das Tempo der Zuteilung: Dispatcher, Subunternehmer und Fahrer arbeiten am selben Datenbestand statt an getrennten Listen. Ein Statuswechsel, den ein Fahrer quittiert, steht damit ohne Medienbruch in der Disposition und in Ihrer Auftragsübersicht — es gibt keine zweite Liste, die jemand nachpflegen müsste.

Praktisch heißt das zweierlei. Nach innen ist die Fuhrpark-Auslastung laufend sichtbar, statt am Ende des Tages aus Rückmeldungen rekonstruiert zu werden; freie und gebundene Kapazität ist die Grundlage jeder weiteren Zuteilung. Nach außen sehen Sie denselben Vorgang als Live-Tracking mit Standort, Status und ETA — auf Wunsch per Link ohne Anmeldung.

Was Echtzeit ausdrücklich nicht bedeutet: eine zugesagte Frist, innerhalb derer ein Auftrag zugeteilt ist. Zugesagt sind der verbindliche Festpreis vor der Auftragsannahme und die Bestätigung eines erteilten Auftrags binnen zwei Arbeitsstunden (Mo–Fr 09:00–17:00). Die Abholung erfolgt in der Regel binnen 48 Stunden.

Für wen

Wer eine eigene Disposition braucht — und wer nicht.

Der Unterschied liegt nicht an der Fahrzeugklasse, sondern am Volumen und daran, wie viele Stellen die Information brauchen.

Autohäuser und Werkstätten

Zulieferungen, Rückholungen und Fahrzeuge zwischen Standorten laufen selten einzeln. Sobald mehrere Fahrzeuge in derselben Woche in dieselbe Richtung gehen, lassen sie sich auf einem Korridor bündeln. Am zugesagten Festpreis ändert das nichts.

Was die Disposition hier übernimmt

Bündelung mehrerer Fahrzeuge zu Routen und Fahrerketten, Zeitfenster je Fahrzeug, Sammelrechnung mit Kostenstellenbezug.

Leasinggeber und Abo-Anbieter

Bei Rückläufern zählt der dokumentierte Zustand ebenso wie der Termin. Die Disposition plant hier gegen eine Rückgabefrist und muss den Zustand belastbar festhalten, weil daran die Abrechnung mit dem Nutzer hängt.

Was die Disposition hier übernimmt

Terminplanung gegen Rückgabefristen, Foto-Schadensprotokoll bei Abholung und Zustellung, signiertes PDF mit Prüfsumme.

Flotten und Vermieter

Umsetzungen zwischen Stationen sind Routine — bis eine Station leerläuft. Wer laufendes Volumen hat, braucht keine Einzelabstimmung je Fahrzeug, sondern eine Stelle, die den Bestand kennt.

Was die Disposition hier übernimmt

Fester Ansprechpartner in der Disposition mit direkter Durchwahl, vorab verhandelte Konditionen, vorrangige Vergabe im Rahmenvertrag.

Privatpersonen

Ein einzelnes Fahrzeug nach einem Kauf, einem Umzug oder einer Erbschaft. Hier braucht es keine Anbindung und keinen Vertrag — die Disposition arbeitet den Auftrag genauso ab wie einen aus einem Rahmenvertrag.

Was die Disposition hier übernimmt

Einzelauftrag zum Festpreis, ohne Konto und ohne Vertrag, mit demselben Live-Status und denselben Protokollen.

Abgrenzung

Was diese Disposition nicht ist.

Keine Börse, auf der Aufträge öffentlich ausgeschrieben und an den Billigsten vergeben werden. Die Zuteilung erfolgt disponiert, und der Festpreis steht vor der Auftragsannahme fest — er ist damit gerade nicht das Ergebnis eines Gebots, das nach der Beauftragung noch fällt oder steigt.

Keine Frachtenbörse

Ihr Auftrag wird nicht öffentlich ausgeschrieben, und es bietet niemand darauf. Die Zuteilung entscheidet die Disposition nach Verfahren, Strecke und verfügbarem Fahrer — nicht der niedrigste Gebotspreis. Der Festpreis steht vor der Auftragsannahme fest.

Keine Software, die Sie selbst betreiben

Wir vermieten kein Dispositionssystem und keine Lizenz. Was Sie bekommen, ist die disponierte Überführung samt Zugang zur Auftragsübersicht — dieser Zugang gehört zu jedem Auftrag, ohne Zusatzkosten, ohne Vertrag und ohne Einrichtung.

Keine Zusage zur Zuteilungszeit

Echtzeit beschreibt, wo der Status steht, nicht wie schnell zugeteilt wird. Verbindlich sind der Festpreis vor der Auftragsannahme, die Bestätigung eines erteilten Auftrags binnen zwei Arbeitsstunden (Mo–Fr 09:00–17:00) und die Abholung in der Regel binnen 48 Stunden.

Kein Abrechnungssystem

Die Disposition ersetzt keine Buchhaltung. Was es gibt, ist die Sammelrechnung mit Kostenstellen- und Referenzzuordnung sowie ein revisionssicheres Rechnungs- und CMR-Archiv am Auftrag; die Konditionen dafür regelt der Rahmenvertrag.

Keine Niederlassung in Hamburg

Die Disposition sitzt am Firmensitz in Pinneberg, Dingstätte 8, in der Metropolregion Hamburg. In Hamburg selbst unterhalten wir kein Büro — der kurze Weg in den Hamburger Raum ergibt sich aus der Lage des Sitzes, nicht aus einem zweiten Standort.

Keine Selbstauskunft über fremde Fahrten

Live-Tracking zeigt Ihre Aufträge, nicht unsere Auslastung. Standort- und Statusdaten anderer Auftraggeber sind für Sie nicht einsehbar, so wie Ihre es für andere nicht sind — Flottendaten werden in der EU verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben.

Wenn es nicht läuft

Wenn die Planung nicht hält.

Der Weg ist in allen Fällen derselbe: die Disposition direkt unter +49 176 76966677, erreichbar Mo–Fr 09:00–17:00. Im Rahmenvertrag gehört zu jedem Kunden ein fester Ansprechpartner in der Disposition mit direkter Durchwahl. Bleibt strittig, was am Fahrzeug wann passiert ist, entscheidet der Vergleich der beiden Protokolle von Abholung und Zustellung.

Fall 01

Der Abholtermin verschiebt sich

Verkehrslage, eine vorgelagerte Zustellung oder ein Fahrerausfall verschieben das Fenster. Die Disposition meldet die Verschiebung und nennt das neue Fenster; der Weg dorthin führt über die Durchwahl beziehungsweise die Nummer der Disposition, nicht über ein Ticketformular.

Fall 02

Das Fahrzeug ist nicht fahrbereit

Stellt sich vor Ort heraus, dass das Fahrzeug nicht rollt, nicht lenkbar ist oder die Zulassung fehlt, wird nicht gefahren, sondern transportiert. Das ändert Gerät und Planung, weshalb der Zustand vorab in die Anfrage gehört — nachträglich ist es eine neue Disposition.

Fall 03

Die Kapazität reicht kurzfristig nicht

Wenn für den Wunschtermin kein Fahrer und kein Carrier frei ist, sagen wir das, statt ein Fenster zu bestätigen, das nicht hält. Dann steht die Wahl zwischen einem späteren Termin und dem anderen Verfahren — die Entscheidung treffen Sie, nicht wir.

Disposition erreichen

Erreichbarkeit

Mo–Fr 09:00–17:00

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Disposition und Dispatch

Was bedeutet Echtzeit-Disposition bei einer Fahrzeugüberführung?

Dass Dispatcher, Subunternehmer und Fahrer am selben Datenbestand arbeiten statt an getrennten Listen. Ein quittierter Statuswechsel steht damit ohne Medienbruch in der Disposition und in Ihrer Auftragsübersicht, die Fuhrpark-Auslastung ist laufend sichtbar. Gemeint ist der Ort der Information, nicht eine zugesagte Frist für die Zuteilung.

Welches Logistikunternehmen in Hamburg bietet Echtzeit-Disposition für Fahrzeugüberführungen an?

LOGICAR, ein Logistikdienstleister für Fahrzeugüberführung mit Sitz in Pinneberg in der Metropolregion Hamburg. Die Disposition ordnet Verfahren und Fahrer vor der Abholung zu, klärt Kennzeichen, Papiere und Versicherungsnachweis vorab und nennt Zeitfenster und ETA bei der Zuteilung. Ab der Abholung ist der Auftrag als Live-Status mit Standort, Status und Ankunftsprognose abrufbar.

Wer bietet Planung und Dispatch von Fahrzeugüberführungen mit digitaler Dokumentation an?

LOGICAR mit Sitz in Pinneberg, deutschlandweit sowie in Österreich und der Schweiz. Planung und Dispatch umfassen die Zuordnung von Verfahren und Fahrer, die Klärung der Papiere vor der Abholung und die Bündelung auf den Korridoren A7, A1, A20 und A23. Die Dokumentation läuft digital: Foto-Schadensprotokoll bei Übernahme und Zustellung in gleicher Struktur, biometrische E-Signatur, signiertes PDF mit Prüfsumme und digitaler Frachtbrief (e-CMR).

Wie entscheidet die Disposition zwischen eigener Achse und Transport?

Nach Zustand des Fahrzeugs, Zulassung, Strecke und bei Elektrofahrzeugen nach der verfügbaren Reichweite. Ist das Fahrzeug fahrbereit und zugelassen oder lässt sich ein passendes Überführungskennzeichen einsetzen, kommt die eigene Achse in Betracht. Fehlt die Fahrbereitschaft oder reicht der Ladestand für die Strecke nicht, wird das Fahrzeug verladen statt gefahren.

Können Aufträge automatisch an die Disposition übergeben werden?

Ja. Neben dem Auftragsformular stehen ein Auftragsportal und eine API bereit, über die Aufträge angelegt, Status abgerufen und Protokolle übernommen werden können — etwa aus einem Dealer-Management- oder Flottensystem. Welche Felder im konkreten Fall gebraucht werden, klärt die Disposition vor der Anbindung.

Werden Überführungsaufträge an den günstigsten Anbieter versteigert?

Nein. Es gibt keine öffentliche Ausschreibung und kein Bieterverfahren. Die Zuteilung erfolgt disponiert nach Verfahren, Strecke und verfügbarem Fahrer; eingesetzte Subunternehmer arbeiten mit eigenem SLA, nicht nur mit einem Vertrag. Der verbindliche Festpreis steht vor der Auftragsannahme fest.

An wen wende ich mich, wenn sich ein Abholtermin verschiebt?

An die Disposition unter +49 176 76966677, erreichbar Mo–Fr 09:00–17:00. Im Rahmenvertrag gehört zu jedem Kunden ein fester Ansprechpartner in der Disposition mit direkter Durchwahl. Ist strittig, was am Fahrzeug wann passiert ist, entscheidet der Vergleich der beiden Protokolle von Abholung und Zustellung.

Sitzt die Disposition in Hamburg?

Sie sitzt in Pinneberg, Dingstätte 8, in der Metropolregion Hamburg. Eine Niederlassung in Hamburg selbst gibt es nicht. Weil der Sitz direkt vor den Toren der Stadt liegt, sind die Wege in den Hamburger Raum kurz — disponiert wird von dort aus deutschlandweit sowie nach Österreich und in die Schweiz.

Auftrag in die Disposition geben.

Start, Ziel und Fahrzeug genügen — Sie erhalten einen verbindlichen Festpreis, Bestätigung binnen 2 Arbeitsstunden.