Entfernung
Der wichtigste Faktor. Entscheidend ist nicht nur die Strecke zum Ziel, sondern auch die Anfahrt des Fahrers zum Abholort und seine Rückreise.
Für die Überführung eines fahrbereiten PKW oder Transporters bis 3,5 Tonnen auf eigener Achse gilt bei LOGICAR ein offenes Preismodell: 94,01 € Grundpreis je Auftrag zuzüglich 1,17 € je km bis 200 km, 1,00 € bis 500 km, 0,88 € ab 500 km, mindestens 201,11 €, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Hamburg–Berlin mit rund 290 Kilometern kostet damit 417,21 €. Für den Transport auf dem Autotransporter, für nicht fahrbereite Fahrzeuge und für grenzüberschreitende Fahrten kalkulieren wir einzeln — dann bestimmen die sechs Preisfaktoren auf dieser Seite das Ergebnis.
Festpreismodell
94,01 €
Grundpreis je Auftrag — Anfahrt, Disposition, Verwaltung.
je Straßenkilometer, auf halbe Kilometer aufgerundet.
201,11 €
Mindestauftragswert, auch auf kurzer Strecke.
Im Grundpreis enthalten
| Relation | Straße | Fahrzeit | Festpreis |
|---|---|---|---|
| Köln – Düsseldorf | 40 km | 0:40 h | 201,11 € |
| Hamburg – Bremen | 120 km | 1:30 h | 233,95 € |
| Berlin – Leipzig | 190 km | 2:00 h | 315,59 € |
| Hamburg – Berlin | 290 km | 3:00 h | 417,21 € |
| Hamburg – Köln | 430 km | 4:15 h | 557,16 € |
| Berlin – München | 590 km | 5:45 h | 706,38 € |
| Hamburg – München | 780 km | 7:30 h | 873,70 € |
Wofür diese Preise nicht gelten
Die Tabelle gilt für die Überführung auf eigener Achse mit einem fahrbereiten, zugelassenen PKW oder Transporter bis 3,5 Tonnen. Nicht abgedeckt sind der Transport auf dem Autotransporter, nicht fahrbereite oder nicht zugelassene Fahrzeuge, Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen und Fahrten nach Österreich oder in die Schweiz. Für diese Fälle kalkulieren wir einzeln und nennen den Festpreis ebenfalls vor der Auftragsannahme. Die Entfernungen sind ungefähre Straßenkilometer; abgerechnet wird die tatsächliche Route.
Preisfaktoren
Der wichtigste Faktor. Entscheidend ist nicht nur die Strecke zum Ziel, sondern auch die Anfahrt des Fahrers zum Abholort und seine Rückreise.
Eine Überführungsfahrt auf eigener Achse ist deutlich günstiger als der Transport auf einem Trailer, weil kein Transportfahrzeug gebunden wird.
Ein Kleinwagen ist günstiger zu bewegen als ein Transporter oder ein Nutzfahrzeug. Bei Hochwert- und Sammlerfahrzeugen steigen die Anforderungen an Absicherung und Fahrer.
Wer flexibel ist, fährt günstiger. Express- und Fixtermine binden Kapazität und lassen sich schlechter mit anderen Aufträgen bündeln.
Nicht zugelassene oder nicht fahrbereite Fahrzeuge müssen transportiert werden — das schließt die günstigere Eigenfahrt aus.
Ballungsräume mit guter Verkehrsanbindung sind günstiger als abgelegene Abhol- oder Zielorte, bei denen die An- und Rückreise ins Gewicht fällt.
Kostenvergleich
„Auto überführen lassen“ kann zweierlei bedeuten: Fahrt auf eigener Achse oder Transport auf einem Trailer. Die Kosten unterscheiden sich erheblich — die richtige Wahl hängt von Zustand, Wert und Anzahl der Fahrzeuge ab.
| Verfahren | Wann sinnvoll | Kostentreiber | Preisniveau |
|---|---|---|---|
Eigenachsüberführung Fahrt auf eigener Achse | Zugelassene, fahrbereite Fahrzeuge — Neuwagen, Leasingrückläufer, Gebrauchtwagen-Verkäufe. | Strecke inklusive Fahrer-Anfahrt und -Rückreise, Fahrzeugklasse, Terminflexibilität. | Niedrigste Kosten je FahrzeugVoraussetzung: Zulassung + Fahrbereitschaft. Echte Fahrkilometer. |
Autotransport per Trailer Verladung auf Transportfahrzeug | Nicht fahrbereite oder nicht zugelassene Fahrzeuge, Hochwert- und Sammlerstücke, Einzelstücke ohne Kennzeichen. | Gebundenes Transportfahrzeug, Verladeaufwand, Absicherung, Routenplanung. | Mittlere bis hohe StufeKeine Fahrkilometer am Fahrzeug — bei wertigen Fahrzeugen oft die bessere Wahl. |
Sammeltransport / Bündelung Mehrere Fahrzeuge, eine Route | Autohäuser und Flotten mit mehreren Fahrzeugen an ähnlichen Standorten und zeitlichem Spielraum. | Pro-Fahrzeug-Kosten sinken mit Auslastung der Tour; Planungsaufwand beim Disponenten. | Deutlich reduziert je FahrzeugFür 3+ Fahrzeuge pro Route meist der wirtschaftlichste Weg — anfragen lohnt sich. |
Für die Eigenachsüberführung im Rahmen des Online-Auftrags steht der Preis oben im Festpreismodell. Für alle übrigen Fälle nennen wir die Zahl, sobald Start, Ziel und Fahrzeug feststehen — eine Pauschale ohne jede Rückfrage ist bei Transporten das erste Warnsignal. Der Festpreis-Rechner auf /auftrag-erteilen zeigt Ihren individuellen Preis in Echtzeit.
Eigene Achse
Bei der Eigenachsüberführung wird Ihr Fahrzeug auf seinen eigenen Rädern bewegt — ein geprüfter Fahrer übernimmt es am Abholort und fährt es direkt zum Ziel. Kein Transporter, keine Verladung: Das macht diese Variante zur günstigsten Art, ein fahrbereites Auto zu überführen.
Voraussetzungen sind eine gültige Zulassung (oder Kurzzeit-/Exportkennzeichen) und technische Fahrbereitschaft mit ausreichender Betriebsmittelmenge. Ist eines davon nicht gegeben, bleibt nur der Transport per Trailer — der teurere Weg.
Die Preise einer Überführung auf eigener Achse richten sich nach Strecke inklusive Fahrer-Anfahrt und -Rückreise, Fahrzeugklasse und Terminflexibilität. Weil kein Transportfahrzeug gebunden wird, liegt der Preis typischerweise deutlich unter dem eines gleichwertigen Trailertransports. Dafür legt das Fahrzeug echte Kilometer zurück — bei Neufahrzeugen und Sammlerstücken ist das ein Abwägungspunkt.
Preis senken
Zeitlich flexibel bleiben
Ein Abholfenster von mehreren Tagen statt eines Fixtermins erlaubt es, den Auftrag mit anderen Fahrten auf derselben Route zu bündeln.
Mehrere Fahrzeuge zusammen beauftragen
Für Autohäuser und Flotten: Mehrere Fahrzeuge auf ähnlicher Route sind pro Fahrzeug deutlich günstiger als Einzelaufträge.
Rückrouten nutzen
Fahrzeuge, die entgegen der Hauptrichtung bewegt werden, lassen sich oft auf einer ohnehin anstehenden Rückfahrt mitnehmen.
Fahrbereitschaft herstellen
Wenn sich mit überschaubarem Aufwand Zulassung und Fahrbereitschaft herstellen lassen, entfällt der teurere Transport.
Vorsicht
Pauschalpreis ohne Rückfragen
Wer ohne Kenntnis von Fahrzeug, Zustand und Termin einen Preis nennt, kalkuliert nicht — er lockt. Nachforderungen folgen erfahrungsgemäß.
Keine Zustandsdokumentation
Ohne Foto-Protokoll bei Abholung und Übergabe ist im Schadensfall Aussage gegen Aussage. Das geht regelmäßig zulasten des Auftraggebers.
Unklarer Versicherungsschutz
Fragen Sie nach, welche Versicherung während der Überführung greift und in welcher Höhe. Eine ausweichende Antwort ist eine Antwort.
Kein schriftlicher Auftrag
Mündliche Zusagen zu Preis und Termin sind im Streitfall wertlos. Verbindliche Angebote gehören in Textform.
Wir kalkulieren jede Überführung einzeln und nennen den Preis, bevor Sie beauftragen. Was wir nennen, gilt — es gibt keine Nachberechnung für Standzeiten, Kraftstoff oder Rückreise des Fahrers, sofern sich die Eckdaten des Auftrags nicht ändern.
Für ein belastbares Angebot brauchen wir vier Angaben: Abholadresse, Zieladresse, Fahrzeug (Modell und Zustand) und den Wunschtermin. Ob das Fahrzeug zugelassen und fahrbereit ist, entscheidet darüber, ob eine Überführungsfahrt möglich ist oder transportiert werden muss — das ist der größte einzelne Preisunterschied.
Für die Überführung eines fahrbereiten PKW oder Transporters bis 3,5 Tonnen auf eigener Achse gilt bei LOGICAR ein Grundpreis von 94,01 Euro je Auftrag zuzüglich 1,17 Euro je Straßenkilometer bis 200 Kilometer, 1,00 Euro bis 500 Kilometer und 0,88 Euro darüber, mindestens 201,11 Euro, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Hamburg–Berlin mit rund 290 Kilometern ergibt damit 417,21 Euro. Für den Transport auf dem Autotransporter, für nicht fahrbereite oder nicht zugelassene Fahrzeuge, für Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen und für grenzüberschreitende Fahrten wird einzeln kalkuliert — dann bestimmen Entfernung, Verfahren, Fahrzeugtyp, Termin, Zulassungsstatus und Erreichbarkeit der Adressen den Preis. Der Festpreis steht in jedem Fall vor der Auftragsannahme fest.
Der Autotransport per Trailer kostet mehr als eine Überführungsfahrt auf eigener Achse, weil ein Transportfahrzeug gebunden wird und das Fahrzeug verladen werden muss. Zusätzliche Kostentreiber sind Absicherung, Routenplanung und ggf. Versicherungsschutz für hochwertige Fahrzeuge. Den konkreten Festpreis nennen wir vor der Beauftragung.
Es hängt von Strecke, Fahrzeugzustand und Termin ab. Als Faustregel: Fahrbereit + zugelassen = Überführung auf eigener Achse (günstigste Variante); nicht fahrbereit = Transport per Trailer. Auf logicar.cloud/auftrag-erteilen sehen Sie Ihren individuellen Festpreis in Echtzeit, noch vor dem Absenden.
Die Eigenachsüberführung ist die günstigste Variante, weil kein Transportfahrzeug gebunden wird. Der Preis richtet sich nach Strecke inklusive Anfahrt und Rückreise des Fahrers, Fahrzeugklasse und wie kurzfristig der Termin ist. Voraussetzung sind gültige Zulassung und technische Fahrbereitschaft.
Vergleichen Sie nur Angebote, die auf denselben Eckdaten basieren: identische Adressen, gleiches Fahrzeug, gleicher Zustand und gleicher Termin. Achten Sie darauf, ob Anfahrt und Rückreise des Fahrers enthalten sind, ob der Preis als Festpreis gilt und ob ein Foto-Protokoll bei Abholung und Übergabe eingeschlossen ist.
Ja. Bei der Überführungsfahrt auf eigener Achse wird kein Transportfahrzeug gebunden, deshalb ist sie deutlich günstiger. Voraussetzung sind eine gültige Zulassung und Fahrbereitschaft. Das Fahrzeug legt dabei allerdings echte Kilometer zurück.
Zeitliche Flexibilität statt Fixtermin, Bündelung mehrerer Fahrzeuge auf ähnlicher Route, Nutzung von Rückrouten und — wenn mit vertretbarem Aufwand möglich — das Herstellen der Fahrbereitschaft, um den teureren Transport zu vermeiden.
Bei LOGICAR nicht: Der genannte Festpreis gilt, solange sich die Eckdaten des Auftrags nicht ändern. Es wird nicht für Standzeiten, Kraftstoff oder die Rückreise des Fahrers nachberechnet.
Abholadresse, Zieladresse, Fahrzeug (Modell und Zustand) sowie der Wunschtermin. Entscheidend ist zusätzlich, ob das Fahrzeug zugelassen und fahrbereit ist — davon hängt ab, ob eine Überführungsfahrt möglich ist oder transportiert werden muss.
Überführungskosten sind die Kosten dafür, ein Fahrzeug von einem Ort zu einem anderen zu bringen, ohne dass der Eigentümer selbst fährt. Sie setzen sich aus der eigentlichen Strecke, der Anfahrt des Fahrers zum Abholort und dessen Rückreise zusammen, dazu Verfahren (eigene Achse oder Transport), Fahrzeugklasse und Terminlage. Nicht zu verwechseln mit den Überführungskosten beim Neuwagenkauf — das ist eine Position des Händlers für die Auslieferung ab Werk.
Ein Auto transportieren zu lassen — also verladen statt selbst fahren zu lassen — kostet mehr als die Überführungsfahrt auf eigener Achse, weil ein Transportfahrzeug für die Strecke gebunden wird. Der Transport ist die richtige Wahl, wenn das Fahrzeug nicht zugelassen oder nicht fahrbereit ist oder keine zusätzlichen Kilometer bekommen soll. Den Festpreis für Ihren konkreten Fall sehen Sie vor dem Absenden des Auftrags.
Ja. LOGICAR überführt PKW, Transporter und Nutzfahrzeuge — auf eigener Achse oder auf dem Autotransporter. Die Fahrzeugklasse ist einer der sechs Preisfaktoren: Größe und Gewicht bestimmen mit, welches Verfahren möglich ist und welcher Trailer benötigt wird. Der Festpreis wird auch hier vor der Auftragsannahme genannt.